Skip to content

Selbstgemachte Ravioli

Was mich in der Küche auch schon länger gereizt hatte war: Nudeln selbst machen. Irgendwie hatte ich immer im Hinterkopf (meist aus irgendwelchen Kochsendungen), dass dies ja ziemlich schwierig sei, man eine Nudelmaschine braucht, die Nudeln erst trocknen müssen und all so ein kompliziertes Zeug.

Letztens bei "Lanz kocht" hatte ich es aber mal wieder gesehen und es sah gar nicht so schwer aus. Außerdem wußte ich von meinem Kumpel, dass dessen Freundin sich mal so ein Ravioli-Mach-Dingens von Tupperware gekauft, aber noch nie wirklich benutzt hat.

Also habe ich mir das einfach mal ausgeliehen und ein Rezept gesucht. Gefüllt werden sollten die Ravioli mit Lachs.

Den Teig anzurühren, bzw. zu kneten war dann auch wirklich nicht schwer. Aber auch hier habe ich den Handmixer gleich weg gelassen und es mit den Händen gemacht. Danach dann kurz den Lachs mit Frischkäse durch den Pürierstab geschoben und die Füllung gemacht.

Meine Freundin hat währenddessen eine leckere Weinsoße dazu gekocht.

Ich habe mich dann damit rum geschlagen, den Teig auszurollen, über dieses Ravioli-Mach-Dingens zu legen. Dann die kleinen Häufchen für die Füllung drauf. Eine zweite Teigbahn zum verschließen und dann einmal mit der Flasche drüber gerollt, um die einzelnen Ravioli zu bekommen:



Das ganze wäre vermutlich auch sehr viel einfacher gewesen, wenn ich eine Nudelmaschine oder wenigstens ein richtiges Nudelholz gehabt hätte. Seit ich ausgezogen bin, dient mir nämlich eine (noch volle) Becksflasche (ohne Etikett) als Nudelholz zum ausrollen von Pizzateig & Co. Für die meisten Zwecke ist das auch völlig ausreichend. Für den zähen Nudelteig und vor allem, um ihn möglichst dünn zu bekommen, war das dann doch nicht so das Wahre.

Trotzdem hat es eigentlich vergleichsweise gut geklappt. Etwas Fummelarbeit, aber wie gesagt, mit dem richtigen Werkzeug gehts bestimmt besser. Und das Ergebnis hat sich eigentlich auch gelohnt:



Sieht aus wie Ravioli, oder? ;-) Schmeckte auch so. Wirklich sehr lecker, weil halt frisch. Vor allem gefiel mir aber auch die Füllung, die herrlich kräftig nach Lachs geschmeckt hat.

Die ebenso sehr leckere Weinsoße hat dazu super gepasst.

Auch so eine Sache, die die Bewertung "machen wir nochmal wieder" bekommen hat. Und eigentlich ist Nudeln machen nun wirklich kein Hexenwerk. Der Teig ist ruckzuck zusammen geknetet. Und da ich uns jetzt erstmal ein Nudelholz
und sogar eine Nudelmaschine
bei Amazon geordert habe, sollte das in Zukunft auch noch deutlich einfacher gehen.

Ich glaube, das nächste wird dann eine kleine Friteuse für zu Hause... Pommes und solche Sachen schmecken daraus einfach noch eine Nummer besser als aus dem Backofen (auch wenn es vielleicht etwas fettiger ist). Außerdem kann man damit ja auch schön andere Dinge frittieren.

Wie z.B. Sonntag abend wieder in der (Promi-)Kocharena gesehen. Die Show ist einfach die genialste Kochshow im TV. Gestern habe ich mich vor allem bei Roberto Blanco wieder köstlich amüsiert. :-)

Mohnzopf

Das Wochenende nutzen meine Freundin und ich eigentlich immer für ein gemütliches, ausgiebiges Frühstück. Dazu wechseln wir natürlich auch die Frühstücksbackwaren je nach Geschmack & Laune. Wir haben schon diverses durch, was wir gern essen: frische Brötchen, Aufbackbrötchen, Knack&Back Brötchen, Toasties, Toast, usw.

Letztens waren wir beim Einkaufen mal wieder auf der Suche nach etwas Leckerem. Ich war dabei schon öfter mal auf der Suche nach einem "Mohnzopf". Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt hatte, gab es einen Bäcker, wo es dieses Weißbrot in Form eines Zopfes und mit viel Mohn oben drauf immer gab und was ich sehr lecker fand. Leider existiert dieser Bäcker schon mehrere Jahre nicht mehr.

Und weder im Brotregal in den Supermärkten, noch beim Bäcker unseres Vertrauens gab es so etwas. Also kam mir mal wieder die Idee: warum eigentlich nicht selbst machen? So schwer kann das ja nicht sein... oder?

Somit dann mal kurz die Rezepte-Seite meines Vertrauens besucht, Mohnzopf gesucht und sogar fündig geworden. Also noch kurz die Zutaten eingekauft und ausprobiert...

Sonst nehme ich für den Hefeteig für meinen Pizzaboden ja immer Trockenhefe. Diesmal gabs frische Hefe. Gibt ja viele Leute, die meinen ihnen gelingt kein Hefeteig. Ich hatte da noch nie Probleme mit. Ich glaube das A und O ist es, den Teig richtig zu kneten. Die blöden Knethaken und den Handmixer lasse ich gleich weg, das taugt eh nichts. Und anschließend in der "Peng-Schüssel" von Tupperware schön gehen lassen.

Der Teig ist jedenfalls sehr gut aufgegangen, passte so grad noch in die Schüssel. Dann den Teig schön zu einer laaaangen Wurst ausgerollt und dann in 3 Teile geteilt, schließlich wollte ich ja flechten. Eigentlich kann ich das auch. Aber mit dem Teig in der Hand musste ich doch erstmal eine Weile überlegen und probieren. Meiner Freundin ging es genauso. Aber ich habs geschafft:



Danach noch lecker mit Sahneeigelb und Mohn bestreichen/bestreuen und ab in den Ofen. Ok, der Teig besteht aus 800 Gramm Mehl, dementsprechend viel ist es wohl logischerweise auch. Dennoch war ich von DEN Ausmaßen doch etwas überrascht. Lag ja schon schräg auf dem Blech und hing trotzdem noch etwas rüber.

Ist dann aber echt super geworden, sowohl optisch (oder?), als auch geschmacklich. Seeeehr lecker! So lecker, dass ich das Ganze die Woche darauf gleich nochmal gemacht habe. Nun haben wir noch ein wenig was eingefroren.

Fischstäbchen

Mal wieder etwas Non-Nerd-Content:

Wir haben letztens Fischstäbchenbröckchen selbst gemacht. Letztens habe ich das im Fernsehen gesehen, wo es um den Vergleich von Fertigessen zu selbst gemachtem ging.

Dort haben sie gezeigt, wie man aus Fischfilet, Ei und Pankow-Paniermehl wunderbar selbst Fischstäbchen machen kann. Also haben wir es mal ausprobiert.

Und: es hat natürlich funktioniert und war -vor allem durch das Pankow-Paniermehl- sehr lecker!


Allerdings muss ich auch sagen, dass es doch ein ziemliches Gefummel war, die kleinen Fisch-Brocken einzeln zu panieren und dann zu braten. Zumindest wenn man versucht natürlich möglichst viel von der Panade am Fisch zu halten.

Von daher werde ich beim nächsten Mal wohl doch wieder dazu über gehen und das Filet im Ganzen zu panieren. Bis auf das "etwas mehr" an Panade an den Schnittkanten ändert sich ja nicht viel. Der Aufwand dürfte aber deutlich verringert werden.

Dazu gab es ebenfalls selbst gemachte Potato Wedges.
Tags fr diesen Artikel: , , , , ,

Paprika

aus eigenem Anbau!

Im Sommer hatte meine Freundin für unseren Blumenkasten eine Paprika-Pflanze gekauft. Damals noch so ca 15-20 cm groß. Und irgendwie hatte ich nicht wirklich die Erwartung, dass wir davon mal ernsthaft Paprika ernten können.

Über den Sommer ist aus dem Pflänzchen aber ein beachtlicher kleiner "Baum" geworden, den ich zwischendurch schon kräftig stützen musste, damit er nicht mitsamt dem Blumenkasten über Kopf geht. Hätten wir das gewußt, hätte er gleich einen eigenen etwas größeren Topf bekommen.

Die warmen Tage sind aber so langsam vorbei und unsere Tomatenpflanze hat sich auch erledigt, so dass der Topf frei geworden ist und die Paprika umgepflanzt, zurück geschnitten und nach drinnen gewandert ist.

Immerhin trägt sie noch recht gut und die Früchte werden langsam schön rot. Wobei auf dem Schild "gelbe Paprika" stand...



Wir haben sogar schon welche geerntet und sie schmeckten sehr gut. Eigentlich wie gekauft (bzw. besser weil ist ja selbst angebaut :-)).

Nur die Form ist noch etwas gewöhnungsbedürftig und nicht so einfach zu verarbeiten.

Hat jemand ne Idee, wie man die dazu bringt, eher so klassisch zu wachsen? Und kann man den Baum nun irgendwie überwintern, damit es nächstes Jahr wieder Paprika gibt oder hat sich das erledigt, wenn er abgeerntet ist?

Garderobe

Seit wir letztes Jahr in unsere Wohnung eingezogen sind, prangte ja in dieser Ecke im Flur (im Bild rechts)

noch immer ein "Loch".

Geplant war immer, dort eine passende Garderobe einzubauen. Und ich weiß gar nicht mehr warum, aber ich glaub ich hatte von Anfang an den Plan dort eine passgenaue, selbstgebaute Garderobe hinzustellen. Unter anderem, weil ich noch aus meiner Wohnung zwei Spiegel hatte, die ich nie aufgehangen habe und nun für die Garderobe verwenden wollte.

Meist ist es dann an Idee, Zeit, Lust oder dem Geld gescheitert (selbst Spanplatte kostet ja nun einiges).

Als wir letztens bei IKEA waren, hatte ich dann die passende Inspiration gefunden, wie unsere Garderobe aussehen könnte und sich auch (für mich) technisch umsetzen lässt.

Dazu kommt bald wieder der Winter mit dicken Jacken und Mänteln, die meinen Elch

an den Rand seiner Belastungsgrenze bringen.

Somit habe ich dann meinen Plan am Wochenende in die Tat umgesetzt. Kurze Skizze gemacht, Maße abgeschätzt, wie es aussehen und gut passen könnte und dann los zum Baumarkt.

Spanplatte, Umleimer und Holzdübel eingekauft. Die geplanten Spiegel waren ja wie gesagt schon vorhanden. Die Kleiderstangen sind eine alte Gardinen-Stange aus Andrea's Wohnung. Wie gut, dass wir die nicht schon entsorgt hatten. :-)

Eigentlich wollte ich das ganze fertig machen, während meine Freundin in der Stadt shoppen war... ok, das hat zeitlich dann nicht ganz gepasst, aber was solls. Alleine die ganzen Bretter mit Umleimer zu versehen, hat ja schon seine Zeit gefressen.

Mit dem Ergebnis bin ich dann aber doch sehr zufrieden und ein Stück stolz darauf. Selbst die Verbindung mit den Holzdübeln hat recht gut geklappt. Den Punkt "Schlüsselbrett/kasten" auf unserer Wohnungs-ToDo-Liste habe ich dabei auch gleich mit erschlagen.



Ich hab dabei aber festgestellt: ich brauche eigentlich eine Werkstatt mit vernünftiger Werkbank o.ä. Irgendwie war ich am Sonntag völlig im Arsch, vermutlich vom ständigen auf dem Boden rum kriechen und gebückt arbeiten (bis denn alles zusammen war und aufgerichtet werden konnte).

Jedenfalls ist es nun endlich fertig und wir haben ein schicke Garderobe "wie dafür gemacht"... logisch... ist ja auch dafür gemacht! :-D
Und ich fühl mich fürchterlich männlich! *grunz* *grunz* ;-)

Ich hab mich dabei auch nur ein bißchen verletzt... und mein Opa hat noch gefragt, ob ich denn auch ein scharfes Stecheisen mitgenommen habe. Ich würd sagen: jo. ;-)

Ökonomisch gesehen ist die Lösung auch perfekt. Die (jetzt) eingekauften Materialien kosteten gute 60 Euro. Besagtes Inspirations-Objekt von IKEA kostet 99 Euro. Für EINE Garderobe. Ich hab für den Preis beide gebaut.