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Zweite Market Anwendung

So, heute habe ich dann meine zweite und vor allem "richtige" Anwendung veröffentlicht. Das FreeCell war ja eher nur halb fertig und noch nicht wirklich schön.

Jetzt gibt es aber: Note Everything

Eine Notiz-Anwendung nach meinen Vorstellungen. Man kann die Notizen in einfachen Ordner organisieren (ich weiß, Tags sind mehr state-of-the-art, aber Ordner reichen mir). Außerdem kann man in einer Anwendung sowohl Text-, als auch Zeichnungs- und Sprachnotizen aufnehmen.

Als nice-to-have kann man die Notizen auch per Mail (bzw. MMS oder sonstige passende Anwendungen, Android-Konzept sei dank) versenden.

Weitere Funktionen wie Export & Backup etc. sind geplant.

Was an diesem Market-Konzept besonders schön ist: die Anwendung ist innerhalb kĂŒrzester Zeit verbreitet! Ich habs heute mittag veröffentlicht und bisher zeigt mir die Developer Console schon 32 Installationen an, wobei diese Anzeige offensichtlich immer etwas hinterher hĂ€ngt. Und selbst mein recht mieses FreeCell wurde schon ĂŒber 1500 mal installiert.

Außerdem bekommt man sehr schön ein Feedback ĂŒber die Sterne-Bewertungen und die Kommentare. Zwei Benutzer haben sogar die Chance genutzt, mir eine eMail zu schreiben. Das finde ich alles sehr beachtlich und spannend.

Somit kann man auch auf AnwenderwĂŒnsche und Fehlerberichte reagieren. Daher habe ich auch schon das erste Update mit neuen Funktionen bereitgestellt, was ebenso einfach ĂŒber diese Plattform verteilt wird. Sehr schöne Sache!

Vor allem wurde die Anwendung bisher erstaunlich gut bewertet. Als "nur eine weitere" Notiz-Anwendung hatte ich mir keinen besonders großen Erfolg ausgemalt. Aber damit bin ich dann doch schon sehr zufrieden.

Interessant wird es dann vor allem auch, wenn die Bezahl-Apps in Deutschland (also fĂŒr deutsche Entwickler) verfĂŒgbar werden. Ich weiß zwar noch nicht genau, wie das dann ablĂ€uft und was Google ggf. als Provision o.Ă€. behĂ€lt, aber selbst mit ner App fĂŒr 1 Euro kann man bei der Verbreitung ja ne ganz nette "Mark" (Euro) nebenbei verdienen... :-)

Hier kann man sich die Market-Seite (inklusive Bewertung und Kommentare) mit einem normalen Browser anschauen.

Und außerdem habe ich eine extra Domain & Webseite fĂŒr meine mobilen Anwendungen eingerichtet: www.SoftXPerience.mobi

Übrigens mit dem Content Management System redaxo, was mir (erstmal ein wenig damit beschĂ€ftigt und reingefummelt) fĂŒr so kleine "normale" (keine Communities und son oversized Quatsch) Webseiten sehr gut gefĂ€llt!
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Build successful

Woohoo! Der Buildvorgang der Android-Firmware war nun erfolgreich.

Ich musste die virtuelle Maschine nur mit genug RAM und Festplatte ausstatten. Wer lesen kann ist halt klar im Vorteil, auf der Webseite steht nÀmlich, dass man mindestens 1,5 GB RAM und 10 GB Festplatte braucht.

Jedenfalls hab ich das Image vorhin erfolgreich im Emulator gestartet. Somit steht der Modifikation der mitgelieferten Applikationen eigentlich nichts mehr im Wege.

Außerdem habe ich meinem angepassten eMail-Client nun eine Funktion spendiert, um auch vom Handy Leseberichte anfordern zu können.

Mein FreeCell wurde auch schon 100fach heruntergeladen. Bewertet natĂŒrlich nur so mittel, ist ja aber auch kein Wunder...

Dieser Eintrag ist ĂŒbrigens auch vom Handy entstanden.
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Erste Market-Anwendung

Soeben habe ich meine erste eigene Anwendung im Market veröffentlicht.

Was mir beim Umstieg von Windows zu Android mit als erstes fehlen wĂŒrde, ist ein FreeCell Spiel. Ich habe auf Windows das Spb FreeCell drauf und immer wenn mal ne ruhige, langweilige Minute ist, kommt mir so ein kurzweiliges Spiel sehr recht.

Bis vor kurzem gab es im Market fĂŒr Android nur ein FreeCell-Spiel, was mir aber von der Bedienung her nicht so gut gefiel. Mittlerweile gibt es zwei weitere, allerdings kostenpflichtige Versionen.

Also habe ich mich mal daran gemacht, ein Spiel selbst zu programmieren. Und es ist noch nicht 100% fertig und noch nicht super schön (man kann z.B. nicht mehrere Karten auf einmal verschieben), aber es funktioniert soweit. Und als erste Übung und zum Erfahrungen sammeln mit dem Market ist es glaube ich ganz gut.

Eine Undo-Funktion wÀre noch schön, vielleicht auch noch eine Statusleiste und weitere Statistiken oder Àhnliches. Mal schauen, wieviel Lust und Zeit ich habe.
Außerdem muss die Steuerung glaube ich noch ein wenig prĂ€zisiert werden.

Und da wir ja jetzt alles so schön integriert machen, hier mal der QR-Code zum Market, wenn man das G1 zur Hand hat:


Bin also mal gespannt, ob und wann die ersten Downloads statt finden, ob und wie die Leute es bewerten usw.

In meinem Handy-Vertrag habe ich ĂŒbrigens die Datenoption jetzt doch mal auf die Flatrate upgegraded. Somit kann ich nun bedenkenlos von beiden Handys surfen. :-)

DemnĂ€chst kommt dann mal mein dritter Eindruck, bzw. mein erster Bericht ĂŒber sinnvolle Software...
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Navi-Vergleich TomTom 6 vs. Navigon 7

So, ich habe mir ja Ende letzten Jahres eine neue Navigationssoftware fĂŒr meinen PDA gekauft. Unter anderem hatte ich RenĂ© versprochen, einen kleinen Vergleichstest zu schreiben, was ich nun endlich mal tun will.

Also Ausgangssituation war mein Xda Orbit 2 von o2, der von Haus aus TomTom in der Version 6 an Bord hatte. Damit war ich bisher eigentlich auch immer sehr zufrieden. Mehr durch Zufall bin ich auf die Tests der neuen Navigon Version 7 gestoßen und fand vor allem die neuen Features durchaus interessant.

Neues Kartenmaterial konnte auch nicht schaden, also habe ich letztendlich zugeschlagen und es mir gekauft.

Als erstes muss ich wohl den Hinweis vorweg schicken, dass der Vergleich dieser beiden Versionen nicht ganz fair ist. Denn Navigon 7 hat nicht nur aktuelleres Kartenmaterial, sondern ist auch von der Software her quasi eine "Generation" weiter (wie sich auch im Test gleich zeigen wird). Allerdings gibt es die neue TomTom 7 bisher nur auf ausgewĂ€hlten GerĂ€ten vorinstalliert und nicht zum Kauf fĂŒr beliebige GerĂ€te.

Aufgrund der LĂ€nge gibt es den Rest nach dem "vollstĂ€ndig lesen"-klick. "Navi-Vergleich TomTom 6 vs. Navigon 7" vollständig lesen

Simply Banking

Ich hatte ja schonmal erwĂ€hnt, dass ich einen bekannten habe, der blind ist und den ich am Computer betreue. Er macht schon seit einer ganzen Weile Online-Banking am PC, was fĂŒr ihn eine große Hilfe und Erleichterung ist.

Leider sind eine ganze Reihe Banking-Programme nicht barrierefrei. Allen voran das StarMoney (damals in Version 4, danach nicht mehr getestet), was von der Sparkasse Bremen angeboten wird. Die BenutzeroberflĂ€che dort ist irgendwie seltsam in HTML o.Ă€. aufgebaut, jedenfalls fĂŒr seinen Screenreader absolut nicht zu verstehen.

Er hat dann eine ganze Zeit mit Wiso Mein Geld gearbeitet, was auch nicht optimal war (viele Aktionen nicht per Tastatur oder Shortcut zu erreichen, das MenĂŒ nicht "hörbar"), aber immerhin soweit brauchbar.

Aufgrund unglĂŒcklicher UmstĂ€nde (lĂ€ngere Geschichte) hat dieses Programm allerdings nun auch das zeitliche gesegnet, so dass etwas neues her musste.

Gefunden hatte ich Subsembly Banking. Es ist laut eigenen Angaben in Zusammenarbeit mit einer Firma barrierefrei gemacht worden. Es ist soweit auch recht brauchbar und es wurden schon viele Shortcuts eingebaut. Das Problem ist wohl der etwas in die Jahre gekommene Screenreader meines Bekannten. Richtig perfekt war das nĂ€mlich immer noch nicht. Beschreibungstexte von Textboxen wurden nicht erkannt, der Saldo war fĂŒr ihn nicht hörbar, die Navigation etwas umstĂ€ndlich usw.

Da ich ja Softwareentwickler bin, wĂ€re es prinzipiell kein Problem, ein auf ihn und seinen Screenreader zugeschnittenes Programm zu schreiben. Das Problem dabei ist allerdings die Kommunikation mit der Bank. Das HBCI-Protokoll selbst zu implementieren dĂŒrfte nicht ganz einfach und sehr aufwĂ€ndig sein. Zum GlĂŒck habe ich dann aber gesehen, dass Subsembly auch eine API anbietet, die sogar fĂŒr Microsoft's .Net ist. Dazu fĂŒr den privaten Gebrauch noch kostenlos. Damit war dann das Problem der Kommunikation gelöst und ich konnte mich ans Werk machen, eine Banking-Software zu schreiben.

Wichtige Punkte dabei waren z.B.
- alle wichtigen Funktionen per Tastatur-Shortcut zu erreichen
- Nutzung von standard Steuerelementen, damit der Screenreader alles korrekt erkennen kann
- klare und eindeutige Beschriftung der Felder
- umwandeln sÀmtlicher Buchungstexte in Kleinbuchstaben

Letzteres ist z.B. wichtig, damit der Screenreader die Buchungstexte (z.B. Rechnung 4711 von Mueller) vorlesen kann. Wenn die Texte nĂ€mlich in Großbuchstaben sind, buchstabiert er sie automatisch: "R E C H N U N G" usw. was natĂŒrlich mĂŒhsam zu verstehen ist und unnötig lange dauert.

Mitlerweile funktioniert alles von ihm benötigte (mehr als Buchungen anschauen und Überweisungen tĂ€tigen braucht er in der Regel nicht) schon recht gut. Quasi fast fertig. Jetzt muss er mal genauer testen, ob er damit zurecht kommt oder wo noch Anpassungen zu machen sind.

Es ist also ganz spannend, sich zum einen mal mit der Materie Online-Banking auseinander zu setzen und zum anderen, die Welt einfach mal "mit anderen Augen zu sehen" (oder eben auch nicht). Denn auch wenn diese "Zielgruppe" wohl relativ klein ist, gibt es diese Menschen und es ist eigentlich sehr schade, dass man sowas so oft vergisst...